Jugendtheater in Krefeld

 

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Sonstige

Die Lügner fahren nach Berlin!!!

Michels Truppe hat tatsächlich geschafft die Jury zu überzeugen und jetzt dürfen sie allesamt nach Berlin fahren um sich dort mit ca. 10 weiteren, laut Juroren „besten“ Jugendtheaterstücken dieses Jahres zu messen, Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen, kritisiert und bewundert zu werden und hoffentlich ein paar unvergessliche Tage voll von neuen Erfahrungen hinter sich zu lassen… Gratulation!

jugendtheater-krefeld am 26.3.07 09:41


Peer tobt und träumt in der Heeder

Da gäbe es zunächst einen Peer Gynt (Franz Mestre, künstlerischer Leiter des Kreschtheaters). Im zur Seite steht eine Schauspielerin die sich ehe man sich versieht in die verschiedensten Rollen verwandelt und so Mutter Aase, die Geliebte Solvejg, eine Grüne, einen Trollkönig etc. verkörpert (Katja Hensel, zu Gast aus Berlin). Einen Musiker, oder auch Peer 2, der den Soundtrack im Kopf des Geschichtenerfinders für alle hörbar macht (Joe Froebe) ist der Dritte im Bunde, der sich auf der abstakten  Bühne bestehend aus vielen grauen Schrägen, Stufen, Anhöhen (Frank Andermahr) bewegt. Dazu kommen eine Hand voll wundervollen Kostümen (Mattia Cannito), einige klar reduzierte Requisiten – gerne in grün –, eine erfahrenen Regisseurin (Inge Brand – langjährige Leiterin des Kreschtheaters) und ein Haufen engagierte Techniker. Zu guter Letzt und nicht zu vergessen einen Text von Henrik Ibsen und ein paar Melodien von Edvard Hagerup Grieg.
Das alles zusammen ergibt 80 Minuten, die dem Zuschauer (ab 10) ein Lachen und ein Weinen, Rührung und Staunen, Fragen und Antworten und vielleicht noch einen kleinen Ohrwurm schenken.

Premiere ist diesen Sonntag, 25 März, 18 h, Fabrik Heeder, Studiobühne 2. Weitere Vorstellungen Montag, Dienstag und Mittwoch um 10.30 h sowie im Mai noch mal.

jugendtheater-krefeld am 22.3.07 16:12


Die neue Trat Quan Produktion ist angelaufen... 
 
In den Startlöchern. Vorproben. Auditions. Jeder singt ein Lied aus dem Stück vor, ließt einen Text, improvisiert tänzerisch, erarbeitet in kleinen Gruppen ein kurze Szene o.ä. Danach folgen die legendären Wunschzettelchen, wo jeder seine Traumrolle notieren kann. Und dann wird es erst: die Rollen werden vergeben und die richtigen szenischen Proben fangen an. Am Montag ist der zweite Auditiontag - und dann geht es bald richtig los auf der kleinen Bühne in der Musikschule.
jugendtheater-krefeld am 21.3.07 21:38


Die Lüge und der V-Effekt auf dem Weg zum Theatertreffen…


Im Rahmen des Projekts „Brecht aus dem Theater“, in dem drei junge Menschen getreu dem Kreschmotto „Einmischen ist möglich!“ selbst Stücke inszeniert haben, die dann im Juni letzten Jahres in leerstehenden Ladenlokalen zur Aufführung kamen, hat auch Michael Neupert ein Stück geschaffen: „Die Lüge und der V-Effekt“.

Sieben Jugendliche toben mit bunten Klamotten über die Bühne, verfluchen ihre enge Lieblingsjeans, den Freund, dem unterstellt wird, dass er sie zu dick findet, reihen haufenweise Elternlügen aneinander, führen Wahngespräche, berichten über missglückte Anmachversuche hüpfen als Modells über einen Laufsteg, und steigen dabei immer wieder aus den Rollen aus – ganz nach der Brecht’schen Idee des Verfremdungseffekts, der besagt, dass der Schauspieler jederzeit Abstand zu seiner Rolle gewinnen können muss. Die Grundfrage der Inszenierung: „Zerbricht die Realität an der Ununterscheidbarkeit von Lüge und V-Effekt?“

Mit diesem wirklich sehr komischen und kurzweiligen Spektakel von Sprache, Gesang und Tanz hat sich die Truppe beim „Theatertreffen der Jugend“ beworben, und nach dem ersten Juroren Besuch folgt nun ein zweiter, denn das Stück hat es immerhin schon unter die letzten 20 von 140 geschafft, und liegt somit in der engeren Auswahl. Und wenn heute Abend um 20 h im großen Saal in der Fabrik Heeder alles gut läuft, wer weiß, vielleicht fahren die Acht dann bald nach Berlin…

jugendtheater-krefeld am 17.3.07 09:19


Mehr von diesen Teufeln statt all der kurzen Röcke

Links die Erde (die Pforte zum Theater), rechts die Hölle (ein chaotischer Arbeitsplatz) und mitten drin der Himmel (eine Himmelspforte mit gemütlichem Sofa und Sessel). Die kleine Bühne der Montessorischule, am Samstagabend.

Während sich im Himmel Sankt Petrus neue Designerklamotten – besonders kurze Röcke für die adretten Engelchen und einen Anzug mit rosa Hemd für sich selbst – aufschwatzen lässt, versucht die Teuflin das ins Wanken geratenen Geschäfte ihres Mannes in die Hand zu nehmen, weil dieser sich lieber die Zeit mit den drei kurzröckigen hochstifeligen Schergen als mit Verträgen vertreibt, versucht Luise auf der Erde (übrigens auch mit immer kürzer werdendem Rock) verzweifelt zum Intendanten vorzukommen um ihn von ihrer zauberhaften Naturstimme zu überzeugen…

Der Anfang zieht sich, das Ganze ist relativ voraussehbar, aber ein grandioser Teufel (David Meyer), ein urkomischer Theaterpförtner (David Drink), ein versoffener Hilfsregisseur (Till Klein) und eine sehr überzeugende Mutter (Julia Ziemes), die den Himmel mit den Zeitungsartikeln ihrer, durch den Pakt mit dem Teufel nun doch noch berühmt gewordenen Tochter terrorisiert, nicht zu vergessen die kleine autogrammgeile Omi, die im Himmel ihre Sammlung ausdehnen kann, lassen einen gerne zusehen und entlocken den ein oder anderen Lacher. Alles in allem ein sehr unterhaltsamer und kurzweiliger Abend.

Weitere Vorstellungen: Sonntag 12.März, sowie Montag und Dienstag, jeweils um 19.30 h .

jugendtheater-krefeld am 10.3.07 23:46


Vorankündigung

Dieses Wochenende, und zwar am Sa. den 10.3.2007 feiert der Literaturkurs der Montessori-Gesamtschule unter der Leitung von Herrn Schücker-Hermanns mit seinem Stück "Fahrschein zur Hölle oder Himmelwärts" von Ödön van Horvath Premiere.

Weitere Vorstellungen 11.-13.3 jeweils um 19.30 h, am Minkweg 26, 47803 Krefeld.

jugendtheater-krefeld am 5.3.07 10:25





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