Jugendtheater in Krefeld

 

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Wer spielt wen…

Diesen Montag wurde es ernst. Eine gewisse Spannung lag im Raum. Franz ließ auf sich warten… Und dann war es soweit: Rollenvergabe. Eigentlich eine ganz untypische Vorgehensweise von Herrn Mestre: Normalerweise liegt es in der Hand vom jeweils anderen Geschlecht die passenden Menschen für die einzelnen Rollen zu finden, diesmal hat sich der Leiter selbst dieser komplexen Aufgabe gestellt und eine erste Besetzung aufgestellt - allerdings betont unter dem Hinweis, dass noch nichts wirklich entschieden ist. Keine Jubelschreie, keine Tränen, kein Glückwünsche – alle ungewöhnlich gelassen und gefasst so als wäre nichts entschieden, und das ist es ja anscheinend auch noch nicht...

Und dann folgte ein erstes Lesen innerhalb der neu erkorenen Rollen von der Strichfassung vom ersten Akt. Jetzt geht’s dann tatsächlich ans Stück! Und darauf freut sich ein jeder!

Zum Auseinandergehen dieser Probe gab es dann noch eine paar sehr eindringliche, fast forsche Worte was die zukünftige Terminplanung eines jeden betrifft: Den Mai müsst ihr euch freihalten. Das geht jetzt einfach vor. Im Juni ist Premiere und ab heute läuft die Zeit…

jugendtheater-krefeld am 27.3.07 21:43


Die Lügner fahren nach Berlin!!!

Michels Truppe hat tatsächlich geschafft die Jury zu überzeugen und jetzt dürfen sie allesamt nach Berlin fahren um sich dort mit ca. 10 weiteren, laut Juroren „besten“ Jugendtheaterstücken dieses Jahres zu messen, Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen, kritisiert und bewundert zu werden und hoffentlich ein paar unvergessliche Tage voll von neuen Erfahrungen hinter sich zu lassen… Gratulation!

jugendtheater-krefeld am 26.3.07 09:41


Peer tobt und träumt in der Heeder

Da gäbe es zunächst einen Peer Gynt (Franz Mestre, künstlerischer Leiter des Kreschtheaters). Im zur Seite steht eine Schauspielerin die sich ehe man sich versieht in die verschiedensten Rollen verwandelt und so Mutter Aase, die Geliebte Solvejg, eine Grüne, einen Trollkönig etc. verkörpert (Katja Hensel, zu Gast aus Berlin). Einen Musiker, oder auch Peer 2, der den Soundtrack im Kopf des Geschichtenerfinders für alle hörbar macht (Joe Froebe) ist der Dritte im Bunde, der sich auf der abstakten  Bühne bestehend aus vielen grauen Schrägen, Stufen, Anhöhen (Frank Andermahr) bewegt. Dazu kommen eine Hand voll wundervollen Kostümen (Mattia Cannito), einige klar reduzierte Requisiten – gerne in grün –, eine erfahrenen Regisseurin (Inge Brand – langjährige Leiterin des Kreschtheaters) und ein Haufen engagierte Techniker. Zu guter Letzt und nicht zu vergessen einen Text von Henrik Ibsen und ein paar Melodien von Edvard Hagerup Grieg.
Das alles zusammen ergibt 80 Minuten, die dem Zuschauer (ab 10) ein Lachen und ein Weinen, Rührung und Staunen, Fragen und Antworten und vielleicht noch einen kleinen Ohrwurm schenken.

Premiere ist diesen Sonntag, 25 März, 18 h, Fabrik Heeder, Studiobühne 2. Weitere Vorstellungen Montag, Dienstag und Mittwoch um 10.30 h sowie im Mai noch mal.

jugendtheater-krefeld am 22.3.07 16:12


Die neue Trat Quan Produktion ist angelaufen... 
 
In den Startlöchern. Vorproben. Auditions. Jeder singt ein Lied aus dem Stück vor, ließt einen Text, improvisiert tänzerisch, erarbeitet in kleinen Gruppen ein kurze Szene o.ä. Danach folgen die legendären Wunschzettelchen, wo jeder seine Traumrolle notieren kann. Und dann wird es erst: die Rollen werden vergeben und die richtigen szenischen Proben fangen an. Am Montag ist der zweite Auditiontag - und dann geht es bald richtig los auf der kleinen Bühne in der Musikschule.
jugendtheater-krefeld am 21.3.07 21:38


Flamenco für Bernada Alba die Dritte
 

(Diesmal auf der Studiobühne 1, im Bühnenbild von den Räubern, und es sind eindeutige Fortschritte zu vermerken...)
jugendtheater-krefeld am 19.3.07 23:18


Die Lüge und der V-Effekt auf dem Weg zum Theatertreffen…


Im Rahmen des Projekts „Brecht aus dem Theater“, in dem drei junge Menschen getreu dem Kreschmotto „Einmischen ist möglich!“ selbst Stücke inszeniert haben, die dann im Juni letzten Jahres in leerstehenden Ladenlokalen zur Aufführung kamen, hat auch Michael Neupert ein Stück geschaffen: „Die Lüge und der V-Effekt“.

Sieben Jugendliche toben mit bunten Klamotten über die Bühne, verfluchen ihre enge Lieblingsjeans, den Freund, dem unterstellt wird, dass er sie zu dick findet, reihen haufenweise Elternlügen aneinander, führen Wahngespräche, berichten über missglückte Anmachversuche hüpfen als Modells über einen Laufsteg, und steigen dabei immer wieder aus den Rollen aus – ganz nach der Brecht’schen Idee des Verfremdungseffekts, der besagt, dass der Schauspieler jederzeit Abstand zu seiner Rolle gewinnen können muss. Die Grundfrage der Inszenierung: „Zerbricht die Realität an der Ununterscheidbarkeit von Lüge und V-Effekt?“

Mit diesem wirklich sehr komischen und kurzweiligen Spektakel von Sprache, Gesang und Tanz hat sich die Truppe beim „Theatertreffen der Jugend“ beworben, und nach dem ersten Juroren Besuch folgt nun ein zweiter, denn das Stück hat es immerhin schon unter die letzten 20 von 140 geschafft, und liegt somit in der engeren Auswahl. Und wenn heute Abend um 20 h im großen Saal in der Fabrik Heeder alles gut läuft, wer weiß, vielleicht fahren die Acht dann bald nach Berlin…

jugendtheater-krefeld am 17.3.07 09:19


Ein ganz gewöhnlicher Tag mit offenen Augen

Ein Paar umarmt sich, sie stehen auf dem Parkplatz vor einem Supermarkt.
Eine Oma schaut aus ihrem Fenster und behält die Welt im Auge.
Ein Obdachloser krault mit unglaublicher Hingabe seinen geschützt unter der Decke liegenden Hund.
Ein Vater hüpft mit seinen zwei Söhnen über die matschige Wiese, den Drachen zum Steigen lassen in der Hand.
Eine dm-Kassiererin erkundigt sich liebevoll nach der Schramme am Kinn eines alten Herrn.
Eine junge Frau geht los um eine Tasse Reis zu schnorren, und kommt mit einem Stück frisch gebackenen Pizza von der Nachbarin zurück.
Zwei Schwarze nehmen einen kleinen Schwarzfahrer auf ihr Ticket mit – ein Kontrollör begrüßt es mit einem Lächeln.
Drei junge Männer sitzen auf einem alten Sofa auf einem Bahnsteig in der Sonne.
Eine Familie, Vater und Mutter mit zwei Kindern beim Fahrradausflug.
Ein junges Paar, beide bepackt mit riesiger Reiserucksäcken.
Eine ganze Reihe von Motorrädern vor einem Cafe in der Sonne.
Zwei Männer mit nacktem Oberkörper an einem weißen Gartenmöbel-Plastiktisch, vor ihnen zwei offene Flaschen Bier.
Ein altes Paar, beide den gleichen grauen Haarschnitt, die Arme auf die gleiche Weise im Rücken verschränkt, im Gleichschritt.

Menschen. Beziehungen. Orte. Momente. Glück. Heimat?

jugendtheater-krefeld am 11.3.07 15:50


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